Schlagwort: Sinn

Ein toter Briefkasten

Das muss die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) nun aushalten. Selber schuld, wenn man zwar ein Anfrage-Tool auf seiner Website anbietet, sich dann aber wochenlang totstellt: Serviceorientierte Kommunikation mit dem Kunden, hier also dem Versicherten, vorzuschützen und es in vielleicht meditativem, aber schlussendlich unbefriedigenden Schweigen auszusitzen, ist alles andere als […]

Jugend ohne Sinn

Je nachdem, wie man es bemessen will, hatten wir entweder am vergangenen Freitag den zweiten Jahrestag der Pandemie (25. Februar 2020: Infektionsfall Null in Österreich war eine Rezeptionistin eines Hotels in Innsbruck). Oder wir gehen über diese Zeitschwelle mit kommendem Samstag, als vor zwei Jahren der Infektionsfall Null […]

Eine heilige Kuh der Pandemie

Neben der Formel 1 wird zur Zeit national und international der Profi-Fußball durchgezogen, als wäre nichts auf dieser Welt anders geworden. Arrogant und ignorant, Corona-Fälle hin oder her. Mannschaftsquarantäne nennt man das dann, wenn ganze Belegschaften von Vereinen nach einem oder mehreren Infektionsfällen in „Quarantäne“ genommen werden. Alle […]

Am 15. August zu Mittag

Nein, ich will es keineswegs herausfordern. Das geht gar nicht. Man muss es geschehen lassen. Geschehen lassen können. Dann passiert es von allein. Für das Können wirkt die (für mich Lehrer) zu diesem Moment des Sommers vorangeschrittene Ferien- als Erholungszeit auf meine Sinne öffnend. Der Feiertag (Maria Himmelfahrt) […]

Mit Sinn und Bestimmung zu Neuem

Auszug aus meiner Rede in corona-bedingter Doppelfunktion – Schulleiter und Vorsitzender der Reifeprüfung – an der HBLA für künstlerische Gestaltung, Linz (Oberösterreich), gehalten am 29.6.2020 für 5A und am 30.6.2020 für 5B: Als Schulleiter möchte ich mit Ihnen, geschätzte Absolventinnen und Absolventen, eine kurze Reise zurück in jene […]

Wir Leistungssubjekte

Nicht zuletzt die permanente Verfügbarkeit von uns via Kommunikationsinstrumente wie Internet und Smartphone hat die Trennlinie in unserem Leben zwischen Arbeit und Privatem fast vollständig verwischt. In der Vielzahl der sozialen Rollen, die wir tragen, strebt das Erwerbsleben nach Dominanz. Der 1959 in Seoul geborene Philosoph Byung-Chul Han, […]