Schlagwort: Wirtschaft

Erst ein Viertel

Übermorgen Dienstag, wieder ein 20. Jänner, schreibt man ein Jahr seit Amtseinführung des 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten in die Geschichtsbücher, erst ein Viertel seiner Amtsperiode. Der Befund ist deutlich und in jüngst medial vermittelten Bildern gefasst so zu beschreiben: Eine Frau geht eine ganze Reihe von ICE-Exekutivorganen […]

Flach steht die Sonne

Das ist natürlich ein Novemberphänomen, hier in jenen geographischen Breiten, in denen ich lebe und arbeite; allerdings auch nur dann, wenn die Licht- und Wärmespenderin den dichten Nebel der Beckenlagen durchdringt. Im flachen Licht, nicht zwingend nur der Sonne der Kultur, werfen dann selbst Zwerge lange Schatten. Die […]

Was uns (hoffentlich) wachrüttelt

Anders Indset dachte auf Einladung der Sparkasse Oberösterreich (#notspons) in Linz laut. Thema: „Wirtschaft und Ethik – Möglichkeiten und Grenzen der KI“. Der Wirtschaftsphilosoph und Tech-Evangelist (jüngste Publikationen: „Wikinger-Kodex“ 2024, „Das infizierte Denken“ 2021) aus Norwegen, nun mit Heimat in Deutschland, nahm das Mikrofon und sagte gleich einmal […]

Die Luft ist raus!

Earl Silas Tupper (1907 – 1983) war beseelt von Unternehmergeist. Mit seiner ersten Idee scheiterte er, das gehört dazu. Dann stößt er auf Polyethylen, Kunststoff. Zuerst produzierte er im Zweiten Weltkrieg fürs amerikanische Militär, danach Haushaltswaren, die wir alle sehr gut kennen: Tupperware, robustes Plastik, abwaschfest, irgendwie nicht […]

Das I-Wort, dieses Feigenblatt!

Trost spendete mir zum späteren Abend des vorangegangenen Sonntags ein „Kommentar der anderen“, Ökonomin Lea Steininger rief Wittgenstein auf den Plan, Scharnierthese. Wir leben in einer Gegenwart und ihr Leitvokabel lautet Inflation. Ist so. Soll so sein. Glaubt es! Wer daran zweifelt, bekommt es von der österreichischen Bundesregierung […]

Koste es, was es wolle

Was haben sie uns diesen Satz an die Köpfe geworfen! Was haben sie uns ihn in die Gehörgänge geschmiert! Großzügigkeit, mit viel Brustton. Täglich gab es Millionen und Milliarden. Für diese, für jene. Schrie irgendwer benachteiligt auf, der Zuschuss des Staats (also von uns allen) ging bald auch […]